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In diesem Artikel erfahren Sie:
• Woran du gute Verarbeitung sofort erkennst
• Welche Materialien im Profibereich unverzichtbar sind
• Warum stabile Nähte und Innenkonstruktion entscheidend sind
• Welche Kennzeichnung nach DIN EN 14960 Pflicht ist
• Wie du dich vor Fehlkäufen und Reklamationen schützt
1. PVC-Material – die Basis für Langlebigkeit
Nicht alle Hüpfburgen bestehen aus gleichwertigem Material. Hochwertige Modelle erkennt man daran, dass sie aus robusten, reißfesten und wetterbeständigen PVC-Planen gefertigt sind.
Worauf Sie achten sollten:
• Die Planen sollten stabil und professionell vernäht sein
• Die Oberfläche darf keine weichen oder instabilen Stellen aufweisen
• Die Farben müssen intensiv und gleichmäßig verarbeitet sein
• Das Material sollte bei Druck gleichmäßig Spannung halten – ohne durchzuhängen
• Billige Materialien altern schneller und zeigen oft schon nach wenigen Einsätzen Gebrauchsspuren
2. Nähte – klein, aber entscheidend
Die Schwachstellen jeder Hüpfburg sind die Nähte – besonders bei hoher Belastung. Gute Hersteller setzen hier auf Sicherheitsreserven.
Qualitätsmerkmale:
• Doppelte oder vierfache Nähte an Belastungszonen (z. B. Rutschen, Kletterwände)
• Verstärkte Innennähte mit PVC-Band
• Saubere, gleichmäßige Nahtführung ohne lose Fäden
• Verstärkte Übergänge zwischen Plattformen, Türmen und Aufprallflächen
Gangaru-Tipp: Achte beim Testen darauf, ob sich Nähte bei Belastung dehnen oder Geräusche machen – das ist ein Warnsignal.
3. Innenkonstruktion – das Unsichtbare, das zählt
Was du außen siehst, ist wichtig – aber was drinnen passiert, entscheidet über die Stabilität.
• Separate Luftkammern für Türme, Rutschen und Hauptkörper
• Gleichmäßiger Luftfluss – keine „weichen“ Ecken
• Fixpunkte im Inneren zur Verhinderung von Verformungen
• Gleichmäßiges „Stehvermögen“ auch bei Dauerbelastung
4. Austauschbare Teile – flexibel, wenn mal etwas kaputtgeht
Je mehr Elemente austauschbar sind, desto einfacher und günstiger ist die Wartung.
• Rutschflächen und Kletterelemente per Klett befestigt
• Einfach zugängliche Ersatzteile
• Hersteller bietet Ersatzteile und Support an
5. Erforderliche Kennzeichnung – gesetzlich vorgeschrieben
Gewerblich genutzte Hüpfburgen müssen laut DIN EN 14960 bestimmte Informationen tragen. Fehlt das – Finger weg.
Pflichtangaben an der Hüpfburg:
• Name und Adresse des Herstellers oder Importeurs
• Modellname und Seriennummer
• Maximale Nutzerzahl
• Maximales Gewicht / Größe der Nutzer
• Gebläsetyp und Druckanforderung
Wichtig: Die Hüpfburg selbst darf kein CE-Zeichen tragen – das ist laut Gesetz nur für elektrische Komponenten (z. B. Gebläse) erlaubt. Ein CE-Zeichen direkt auf der Burg = Warnzeichen für unseriöse Anbieter.
6. Dokumentation und Konformitätserklärung – dein Sicherheitsnetz
Ein professioneller Anbieter liefert mehr als nur ein Produkt. Du solltest erhalten:
• Technische Zeichnung oder Produktdatenblatt
• Konformitätserklärung gemäß DIN EN 14960
• Sicherheitshinweise in deutscher Sprache
• Nachweis der Materialprüfung (z. B. Schwerentflammbarkeit)
Fazit
Eine gute Hüpfburg erkennst du nicht nur am Preis – sondern an der Qualität der Materialien, der Verarbeitung und den mitgelieferten Dokumenten. Wer auf geprüfte Standards setzt, schützt sich vor Reklamationen, Sicherheitsrisiken und Imageverlust.
Kaufe nicht das billigste Gerät – sondern das, das deinem Business wirklich nützt.
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