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Das erfahren Sie in diesem Artikel:
• Welche vier Modelle in der Hüpfburg-Branche am häufigsten vorkommen
• Welche Vor- und Nachteile jedes Modell mit sich bringt
• Was Sie für den Start jeweils benötigen
• Wie hoch das Startbudget und das Umsatzpotenzial ist
• Welches Modell am besten zu Ihrer Lebenssituation passt
1. Mobiler Verleih – flexibel, lokal, mit geringem Startbudget
Das ist mit Abstand das häufigste Modell in Europa. Sie liefern Hüpfburgen zu Geburtstagen, Stadtfesten oder Schulen – und holen sie nach dem Event wieder ab.
Vorteile:
• Niedrige Einstiegshürde (bereits ab etwa 2.500 € umsetzbar)
• Ideal als Nebenjob oder Familienbusiness
• Hohe Flexibilität bei Terminen und Einsatzorten
• Lokales Geschäft mit persönlichem Kundenkontakt
Nachteile:
• Sie arbeiten an Wochenenden und bei gutem Wetter
• Transport, Aufbau und Reinigung liegen bei Ihnen
• Saisonal: Hauptumsatz zwischen April und September
Empfohlen für: Einsteiger mit begrenztem Budget und begrenzter Zeit, Familien, Anbieter in ländlichen Regionen
2. Verleih für Firmenevents – Premium-Modell für B2B-Kunden
Dieses Geschäftsmodell richtet sich an Unternehmen, die Hüpfburgen als Teil von Firmenveranstaltungen, Teambuilding-Events, Betriebsausflügen und Corporate Events einsetzen. Sie liefern nicht nur die Attraktion, sondern schaffen ein sichtbares Highlight für Mitarbeiterevents, Kundenveranstaltungen und Markenauftritte.
Vorteile:
• Höhere Tagesmieten als im klassischen Privatverleih
• B2B-Kunden buchen planbarer und langfristiger
• Attraktiv für wiederkehrende Firmenveranstaltungen
• Möglichkeit, Zusatzleistungen anzubieten (Betreuung, Branding, Eventpakete)
• Starke Positionierung als professioneller Eventpartner
Nachteile:
• Höherer Anspruch an Organisation und Planung
• Häufig größere Geräte und mehr Personal notwendig
• Erwartung an professionelle Kommunikation und Zuverlässigkeit
• Teilweise längere Entscheidungsprozesse bei Firmenkunden
Empfohlen für: Verleiher mit Eventerfahrung, Agenturen, Dienstleister im B2B-Bereich, Anbieter mit bestehendem Firmenkunden-Netzwerk
3. Stationäre Indoor-Hüpfburgpark – wetterunabhängig und skalierbar
Sie eröffnen eine feste Location mit mehreren Attraktionen, Gastronomie und Ticketsystem – wie ein Trampolinpark, aber für Kinder.
Vorteile:
• Ganzjährige Einnahmen, unabhängig vom Wetter
• Höhere Margen pro Besucher durch Gastronomie und Zusatzangebote
• Hoher Erlebniswert = starke Kundenbindung und Weiterempfehlungen
Nachteile:
• Hohe Anfangsinvestition (30.000–100.000 € und mehr)
• Gewerbefläche, Genehmigungen, Personal notwendig
• Hoher Verwaltungs- und Wartungsaufwand
Empfohlen für: Investoren mit Kapital und Erfahrung im Freizeitbereich
4. Stationärer Outdoor-Hüpfburgpark – saisonales Geschäft mit großem Publikum
Ein Outdoor-Hüpfburgpark ist ein fest installierter Standort mit mehreren Attraktionen, der in den Sommermonaten regelmäßig geöffnet ist. Dazu zählen auch aufblasbare Wasserparks, die vor allem bei Familien, Touristen und Feriengästen für hohe Besucherzahlen sorgen.
Vorteile:
• Hohes Besucherpotenzial an Wochenenden und in der Ferienzeit
• Möglichkeit zur Kombination mit Gastro, Eisverkauf oder Getränken
• Attraktiv für Gruppen, Schulen und Reiseveranstalter
• Gute Sichtbarkeit durch festen Standort und Werbung vor Ort
• Planbarer Betrieb mit Öffnungszeiten, Personal und Ticketsystem
Nachteile:
• Saisonales Modell – meist nur Mai bis September
• Wetterabhängigkeit: Regen = Einnahmeverlust
• Genehmigungen, Fläche und Wartung vor Ort erforderlich
• Höherer Investitionsbedarf für mehrere Attraktionen und Infrastruktur
Empfohlen für: Investoren mit Zugang zu geeigneter Fläche, Tourismusbetriebe, Betreiber von Freizeitangeboten in Urlaubsregionen
Fazit: Erst denken, dann aufblasen
Jedes Geschäftsmodell hat seine Berechtigung – aber nicht jedes passt zu jedem. Wenn Sie schnell starten wollen, ist der mobile Verleih ideal. Wenn Sie langfristig skalieren wollen, lohnt sich ein Indoorpark oder Eventmodell. Entscheidend ist: Wählen Sie ein Modell, das zu Ihrem Alltag, Ihrem Standort und Ihrem Startbudget passt.
Sie wollen wissen, welches Modell zu Ihrem Umfeld und Ihrem Kapital passt? Dann sprechen Sie mit unserem Team – wir beraten Sie individuell, ehrlich und mit Blick auf Ihre Ziele.